Der Förderschwerpunkt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) "Flexibilität und Stabilität in einer sich wandelnden Arbeitswelt" umfasst Fragestellungen einer modernen Arbeitswelt, die sich unter anderem mit den Themen Vertrauen, Flexibilität und Stabilität beschäftigen.
Das Verbundprojekt VITNESS ermittelt, welche Flexibilitäts- und Stabilitätskonzepte die Unternehmen in Deutschland praktizieren. Nicht nur der Einsatz von Einzelinstrumenten wie Arbeitszeitkonten, Wertschätzungskultur oder Mitarbeiterbindung wird dabei erfragt - sondern auch, ob es integrierte Gesamtkonzepte zur Ausbalancierung von Flexibilität und Stabilität gibt.
Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.
Das EFQM-Modell ist ein Qualitätsmanagement-System des Total-Quality-Managements. Mit acht Grundprinzipien sorgt es für Hochleistungen, sprich Excellence: Darunter sind die für das Projekt VITNESS wichtigen Faktoren der Ergebnisorientierung, der visionären und begeisternden Führung mit konsequenter Zielsetzung sowie Mitarbeiter, die ihre Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten gern zum Wohl des Unternehmens einbringen und ihre Kompetenzen ständig erweitern.
Die Vorträge des 5. VITNESS-Workshops am 10.11.2011 finden Sie hier.
Unsere traditionelle Vorstellung „Wer anwesend ist, der wird wohl auch seine Aufgaben
erledigen“ soll durch ein neues Denken in „Produkt- und Ergebnisorientierung“ abgelöst werden: Die zu erbringenden Leistungen werden als Produkte und Ergebnisse definiert und mit Zielen und Kennzahlen präzisiert.
Den Weg von der Anwesenheits- zur Ergebnisorientierung diskutierten die Teilnehmer mit VITNESS-Pilotunternehmen.
Die Vorträge des 4. VITNESS-Workshops am 26.09.2011 finden Sie hier.
In Zeiten demografiebedingter Fachkräfteengpässe wird es für Unternehmen immer wichtiger, das Potenzial ihrer Mitarbeiter zu erfassen und weiterzuentwickeln - denn der externe Arbeitsmarkt gibt nicht mehr genügend Fachkräfte her. Auch eine familienfreundliche und chancengerechte Personalpolitik trägt dazu bei, gut qualifizierte Frauen zu rekrutieren und an die Unternehmen zu binden.
Mehr als 50 Teilnehmer diskutierten beim 3. VITNESS-Workshop neue Konzepte der Mitarbeiterbindung und Potenzialentwicklung.
Die Vorträge des 3. VITNESS-Workshops am 05.05.2011 finden Sie hier.
In der Personalpolitik setzen die meisten Unternehmen gleichermaßen auf Flexibilität und auf Mitarbeiterorientierung. Dies ergab das Personal-Panel des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), für das 1.853 Personalverantwortliche aus Unternehmen verschiedener Größen befragt wurden.
IW-Pressemitteilung_Flexibilitaet_Stabilitaet
IW-Trends_Flexibilitaet_Stabilitaet
IW-Broschuere_Flexibilitaet_Stabilitaet
Nachfrageschwankungen oder eine schlechte Auftragslage federn die Firmen primär über den Abbau von Überstunden oder das Abschmelzen der Guthaben auf Arbeitszeitkonten ab.
Wegen des drohenden Fachkräftemangels werden zugleich Maßnahmen zur Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen immer wichtiger. Von allen Befragten war jedes zweite Unternehmen dieser Ansicht, in Großunternehmen ab 250 Beschäftigte bejahten dies sogar drei Viertel der Personaler. Zwei Drittel der Unternehmen haben die Führungskräfte explizit verpflichtet, die Arbeitszufriedenheit ihrer Mitarbeiter zu verbessern; von den Großunternehmen ab 250 Beschäftigte tun dies fast drei Viertel.
Der sechste VITNESS-Workshop findet am 3. Mai 2012 in Köln statt.
Sie konnten nicht an unseren Workshops teilnehmen? Hier finden Sie alles Wissenswerte!