Neu: Online-Benchmarking-Tool

Mit dem vom Fraunhofer ISI entwickelten Flexibilitäts- und Stabilitäts-Benchmark haben Sie die Möglichkeit, die Aufstellung ihres Betriebes zu überprüfen und darüber hinaus in ihren wettbewerblichen Kontext einzuordnen – und zwar erstmalig auf Grundlage quantitativer Daten. Das Benchmarking-Instrument umfasst 15 Kennzahlen zur Messung der Flexibilitäts- und Stabilitätsperformanz von Unternehmen, aber auch zur Nutzung und Einsatzintensität wichtiger organisatorischer Befähiger, die sich im Rahmen der Analyse als wichtig für die Verbesserung der betrieblichen Flexibilität und Stabilität erwiesen haben.

Hier kommen Sie zu dem Online-Tool.

 

Mitarbeiter motivieren und halten

Unternehmensbefragung des Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW)

In der Personalpolitik setzen die meisten Unternehmen gleichermaßen auf Flexibilität und auf Mitarbeiterorientierung. Dies ergab das Personal-Panel des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), für das 1.853 Personalverantwortliche aus Unternehmen verschiedener Größen befragt wurden.

IW-Pressemitteilung_Flexibilitaet_Stabilitaet

IW-Trends_Flexibilitaet_Stabilitaet

IW-Broschuere_Flexibilitaet_Stabilitaet

Nachfrageschwankungen oder eine schlechte Auftragslage federn die Firmen primär über den Abbau von Überstunden oder das Abschmelzen der Guthaben auf Arbeitszeitkonten ab.

Wegen des drohenden Fachkräftemangels werden zugleich Maßnahmen zur Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen immer wichtiger: Von allen Befragten war jedes zweite Unternehmen dieser Ansicht, in Großunternehmen ab 250 Beschäftigte bejahten dies sogar drei Viertel der Personaler. Zwei Drittel der Unternehmen haben die Führungskräfte explizit verpflichtet, die Arbeitszufriedenheit ihrer Mitarbeiter zu verbessern; von den Großunternehmen ab 250 Beschäftigte tun dies fast drei Viertel.

Flexibilitäts- und Stabilitätsstrategien in der deutschen Industrie

Fraunhofer ISI analysiert fünf verschiedene Betriebstypen

In einer globalisierten Welt wird Flexibilität immer mehr zum Wettbewerbsvorteil. Dies zeigte sich jüngst in der Weltwirtschaftskrise:
Wer sich schnell und flexibel auf veränderte Marktbedingungen einstellen kann, erzielt damit entscheidende Wettbewerbsvorteile.
Doch auch die Stabilität und Verlässlichkeit betrieblicher Rahmenbedingungen ist für die Aufrechterhaltung der Motivation und Kreativität der Beschäftigten wichtig.

Im Dezember 2010 veröffentlichten Steffen Kinkel und Spomenca Maloca vom Fraunhofer ISI einen Aufsatz über Muster und Erfolgsfaktoren von verschiedenen Flexibilitäts- und Stabilitätsstrategien in der deutschen Industrie.

ISI_Flexibilitaets- und Stabilitaetsstrategien

Auf der Basis der Daten der ISI-Erhebung „Modernisierung der Produktion 2009“ hat das Autorenteam fünf verschiedene Betriebstypen identifizieren und im Hinblick auf ihre Leistungsparameter analysieren können: Zwei Betriebstypen können eindeutig einer überwiegenden Flexibilitätsstrategie zugeordnet werden (Betriebstyp 1 und 2), die Betriebstypen 3 und 4 hingegen stärker einer Stabilitätsstrategie. Betriebstyp 5 lässt sich nicht eindeutig dem Flexibilitäts- oder Stabilitätsfokus zuordnen.